Gottes Wege sind nicht unergründlich

Veröffentlicht auf von Jijuro

Also, bevor es hinterher wieder irgendwelche Beschwerden gibt, hier einiges vorweg.

Die Erwähnung jedweder Glaubensrichtungen ist in keinem Falle als „Angriff“ zu verstehen.

Ich gönne jedem seinen Glauben und finde es sogar sehr gut, wenn ein Mensch heutzutage noch an etwas glaubt.

Das selbe gilt für die Erwähnung der Götter-Namen.

Das später erwähnte Buch habe ich wirklich, nennt sich „Vater unser in der Hölle“, sehr interessant und beruht auf absolut wahren Begebenheiten. Schrecklich so was.

Ich sage zu Gott „der“ weil das am einfachsten zu verstehen ist. Für mich hat Gott, nicht ein mal dieser ver***te Gott, weder ein Geschlecht noch einen Namen. Nur so ist es eben am einfachsten.

Der ständige gebrauch diverser Fäkalwörter dient nur der Verdeutlichung.

So, nun viel spaß beim Lesen.

Gottes Wege sind nicht unergründlich

Ein so plattgetretenes Thema.

Mittlerweile so oft zu Tode diskutiert,

man kennt die eine Seite,

kennt die andere,

doch man fragte mich, warum ich nicht an Gott glaube.

Ich glaube an Gott.

Ohne ihn macht all dies doch keinen Sinn,

zumindest nicht für mich.

Ich halte es da ganz wie Einstein: Man kommt immer auf Gott zurück.

Nur ist mein Bild ein anderes als das des großen Richters, des jüdischen Christenschweins des Islam, diesen alten, graubärtigen Gott aller Götter aus allen Religionen, Kulten, Mythen, mit mehr Namen, Gesichtern und Adressen bewaffnet als jeder Geheimagent.

Niemals würde ich sagen, dass EUER Gott ein schlechter ist.

Bitte, glaubt an Allah, Jahwe, Jehova, Elohim (obwohl es sich dabei um einen groben Übersetzungsfehler handelt, egal), Zeus, Ra, Quatzecoactl, das fliegende Spaghetti-Monster, den Vater, den Sohn und von mir aus auch an den heiligen Geist. Es ist gut so, wirklich.

Der Glaube gibt euch Kraft, eine Richtung, es sind eure Götter, sie sind euer Gott. Ein jeder von ihnen ist es.

Doch keiner ist meiner.

An irgend etwas glaube ich schon, doch kann ich dies nicht wirklich definieren. Und da ich euren Glauben anerkenne und respektiere räume ich auch die mögliche Existenz eures Gottes ein.

Doch Gottes Wege sind nicht unergründlich.

Wenn ein Vater seine vierjährige Tochter fickt und so tut, als wäre niemals etwas geschehen, weiter leben darf, ungescholten, während er das Leben eines unschuldigen Kindes für immer Zerstört.

Eine Mutter vergräbt bereits ihr drittes Kind im Garten, nachdem es, wie seine Geschwister vor ihm, einige Wochen in der Tiefkühltruhe verbracht hatte.

Mit Glück kommt sie für 5 Jahre hinter Gittern, so dass sie niemand mehr schwängern kann. Doch ist ihr unverzeihliches, unglaublich widerwärtiges Handeln in EINEM Punkte nachvollziehbar, denn ihre Eltern haben, als sie dreizehn war, Geld dafür genommen, dass der nette „Onkel“ ab und an seinen Spaß mit ihr haben durfte. Manchmal ließ sich der Vater dazu hinreißen, einzusteigen.

Und damit hatte die junge Mutter noch Glück.

Ich lese im Augenblick ein Buch über eine junge Frau, die seit ihrer frühesten Kindheit in der eigenen Familie immer sexuell missbraucht wurde, aber auch von einigen ihr  fremden Männer, Freunde der Familie wie es schien. Nur WUSSTEN die Eltern davon, die ganze Zeit, die Mutter hieß es sogar gut.

Nach dem Tod ihres Vaters wurde sie an eine kranke, perverse Sekte weiterverkauft und jahrelang von unzähligen Männern missbraucht, gefoltert und zur Prostitution  gezwungen.

Für weniger als dreizehn Silberlinge verraten und verkauft.

Der Schmerz war so groß, dass ihr Verstand in mehr als einhundert verschiedene Persönlichkeiten zersprang. Fragt mal einen Fachmann, einen Psychodoc, wie viel elendiges Leid, UNVORSTELLBAR GROßES LEID dafür von Nöten ist.

. . .

Gott?

Oh , den gibt es. Zweifellos. Doch liebt er niemanden. Auch nicht dich. Nur sich selbst.

Seine Wege sind nicht unergründlich.

Gottes Wege sind nicht unergründlich.

Er ist ein kriegsgeiler, pädophiler Sadist, der sich zu einem Snuff-Video noch einen runterholt.

Er kennt keine Gnade, kennt keine Grenzen, kein Alter, kein Geschlecht, keine Religion oder Rasse, ist Vater und Mutter. Gott verkauft dich an einen Möchtegern-Satanisten-Zirkel, der dich fickt, rituell opfert und noch ein mal fickt. Sechshundertsechsundsechzig mal.

Wir Kinder sind seine ewigen Huren.

Da fahr ich lieber zur Hölle!

Gottes Wege sind nicht unergründlich, sie sind krank, pervers, dienen seiner eigenen Belustigung, seiner Befriedigung, er schaut herab spritzt ab wenn Soldaten in ein wehrloses Land einmarschieren, Frauen und Kinder töten, und die wenigen „Gefangenen“ am Leben lassen, um sie vor den Augen ihrer Töchter zu ficken, bis sie an der Scham verrecken!

Das ist Gottes Fernsehprogramm!!!

Glaubt an ihn, glaubt an den lieben Vater, denn er wird euch beschützen. Allah und all die anderen werden euch beschützen. Nur nicht Gott, der nicht.

Veröffentlicht in Sonstige Schriften

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J
klasse, echt klasse! es is wirklich interessant deine texte zu lesen kleiner ;)genau aus deinen genannten gründen denke ich, dass etwas übernatürliches, höheres nicht existiert. manche dinge auf dieser welt sind nunmal so, wie sie sind und man kann eben nicht immer auf alles ne antwort bekommen. also gott . . . . ähh julian, halt die ohren steif! :)
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M
Richtig!Deswegen existiert wie gesagt so etwas wie Gott, oder Ähnliches nicht. Gut und Böse... oder eher doch Glück und Pech? Wie willst du das definieren bzw auseinanderhalten, bei dem doch beides irgendwie zusammenhängt. Irgendetwas metaphysisches muss es aber dennoch geben. Aber was? Schicksal? Oder doch eine "Kraft" die wir uns nicht erklären können. Ich selbst hab keine Antwort darauf. Mh und auf deine angesprochene, mögliche Shizophrenie "Gottes" oder an was auch immer man glauben mag zusprechen zu kommen. Wer bestimmt wann, welcher Teil des Ichs in Erscheinung tritt. Wer versichert, dass es immer 2 Teile gibt und das Metaphysische nicht doch noch eine Möglichkeit findet eine von beiden Seiten zu verschließen. Und wenn... welche? Ewiges Glück? Ewiges Böse?
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I
Zumal woher kommt das Gute auf der Welt? Von dem gleichen leidgeilen Wesen? Ist "dieser Gott" gut UND böse oder hat er eine gespaltene Persönlichkeit? Und wenn das gut nicht von "diesem" kommt von wem dann? Wenn man von der Personifizierung des Bösens in Form von Gott absieht, kann man den Text als allgemeine Frage nach Gut und Böse sehen. Die Frage nach der methaphysischen Begründung des Bösen um genau zu sein.
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I
Du stellst nicht nur die seit Jahrhunderten von Gläubigen gestellte Frage: "Warum gibt es Böses auf der Welt, wenn Gott uns liebt und allmächtig ist?" Sondern gibst "dem höheren Wesen" die Verantwortung für alles Schlechte und wirfst "ihm" vor auch noch Vergnügen an dem Leid der Menschheit zu finden. Dein Zynimus haut mich um!
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M
Mein Lieber Julian a.k.a. Jijuro^^Mhhh ich würd mal sagen, dass du großteils mit dem Recht hast.Ich z.b. bin aber überzeugter Atheist. Für mich gibt es keinen Gott, keinen Vater, oder was auch immer. An was ich wirklich glaube kann ich selbst nich definieren... Es ist wohl irgendetwas metaphysisches...Nunja... zu deinem Text fällt mir nur wenig ein.. Sehr gute Arbeit. Schön zu lesen und auch sehr gut drüber nachzudenken!Liebe Grüße, Markus a.ka. Vactaash
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